In verantwortungsvollen Händen.

Insolvenzverwaltung

Ein Schwerpunkt unserer Kanzlei liegt in der Insolvenzverwaltung und den damit verflochtenen Rechtsgebieten wie etwa dem Insolvenzarbeitsrecht, dem Kreditsicherheitenrecht, dem Gesellschaftsrecht, dem Bankrecht und dem Immobilienrecht. Durch die Kompetenzverflechtung innerhalb unseres Hauses können wir auch komplexe Insolvenzen übernommen. Mehraufwand und Mehrkosten werden zu Gunsten einer optimalen Befriedigung aller Gläubiger reduziert. Wir verwalten im Auftrag des Insolvenzgerichts treuhänderisch fremdes Vermögen und fremde Unternehmen für die Gläubiger und den Schuldner. Dieses Bewusstsein und die daraus resultierende Verantwortung gegenüber allen Beteiligten ist Leitlinie unseres Handelns.

Insolvenzverwaltung durch ROMBACH Rechtsanwälte.

Argumente, die für sich sprechen

Wir gewährleisten in allen Phasen Durchsichtigkeit und Kontrolle: Das zuständige Insolvenzgericht erhält durch Zwischenberichte kontinuierliche Informationen über die relevanten Aspekte des Verfahrens. Die Zwischenberichte können beim Insolvenzgericht durch jeden Gläubiger eingesehen werden.

Zuverlässigkeit durch Ortsnähe und Konzentration auf Gerichte in der Region. Damit gewährleisten wir Präsenz bei den jeweiligen Verfahrensschuldnern und ein flexibles, zeitnahes und bedarfsabhängiges Reagieren auf die Verfahrensgegebenheiten.

Schonung der Insolvenzmasse durch qualitätszertifizierte interne Strukturen und eine sorgfältige Auswahl externer Dienstleister. Wir verfügen selbst über genügend Kapazität, Know-how und Erfahrung, um alle Phasen der Insolvenzabwicklung zu bestreiten und auf diese Weise einen unnötigen Mehrkostenaufwand durch die Beauftragung von Dritten zu vermeiden. Falls dies jedoch notwendig sein sollte, haben wir eine zuverlässige Kartei an externen Dienstleistern, die im Vergleich zum Branchenschnitt eine geringere Minderung der Insolvenzmasse erzielen. Dadurch kann eine optimale Verwertung mittels Liquidierung, Sanierung oder Übertragung zur bestmöglichsten Verteilung aller Gläubiger erfolgen.

Mit regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen und der Teilnahme an verschiedenen Arbeitskreisen (u.a. Thüringer Arbeitskreis für Unternehmensrecht e.V.) halten wir uns über das aktuelle Insolvenzrecht stets auf dem Laufenden.

Erfahrung durch 25-jährige Tätigkeit in der Konkurs-, Gesamtvollstreckungs-, Zwangs- und Insolvenzverwaltung. Wir zeichnen uns neben fachspezifischer Kompetenz durch unternehmerische Fähigkeiten und Erfahrungen aus. Dies zeigt sich in mehr als 1.000 durchgeführten Unternehmensinsolvenzen. Außerdem verfügen wir über Kompetenzen und Managementerfahrungen in grenzüberschreitenden Insolvenzen und Großinsolvenzen.

Vor der Durchführung eines Auftrages erfolgt stets eine Prüfung auf Interessenskollision. Außerdem garantieren wir, dass die für die Insolvenzabwicklung beauftragten Dritten zu uns keinerlei persönliche, wirtschaftliche oder gesellschaftsrechtliche Verbindungen aufweisen.

Mit Kompetenz, Engagement und Beständigkeit.

Höchstpersönlich

Das Amt des Insolvenzverwalters ist höchstpersönlich. Diese grundsätzliche Entscheidung des Gesetzgebers steht auch bei unserer täglichen Arbeit im Vordergrund. Unsere Insolvenzverwalter sind für alle Verfahrensbeteiligten erreichbar und stehen für alle verfahrensrelevanten Themen auch persönlich zur Verfügung.

Natürlich können unsere Insolvenzverwalter ihre Aufgaben nicht allein erfüllen, sondern sind auf Mitarbeiter und Dienstleister angewiesen. Wir haben uns bereits bei Gründung der Kanzlei im Jahre 1991 im Sinne der Höchstpersönlichkeit ganz bewusst dafür entschieden, alle wesentlichen Aufgabenfelder der Insolvenzverwaltung einschließlich der Betriebsfortführung im Insolvenzverfahren mit eigenen Mitarbeitern zu betreuen. Daran halten wir auch weiterhin fest. Wir verfügen damit über ein gewachsenes Team, das aus spezialisierten Mitarbeitern mit langjährigen Erfahrungen in der Insolvenzverwaltung und Unternehmensfortführung besteht. Soweit wir auf externe Dienstleister zurückgreifen, sind diese ebenfalls langjährig für uns tätig und in unser Team eng eingebunden, sodass auch hier eine nachhaltige und qualitativ wirksame Aufgabenerfüllung sichergestellt ist.
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Das Ende in einen Anfang transformieren.

Betriebsfortführung und Sanierung

Unser Ziel ist es, aufgrund eingehender Analysen, den optimalen Weg aus der Insolvenz zu nehmen. Neben der Betreuung von Konkurs-, Gesamtvollstreckungs-, Zwangsverwaltungs- bzw. Insolvenzverfahren stehen so auch Unternehmensfortführungen im Vordergrund unserer Tätigkeit. Durch gezielte Analysen im Vorfeld und anschließende Erstellung von Business- und Liquiditätsplänen sowie durch eine permanente Überwachung mittels Abweichungsanalysen während des Verfahrens konnten wir bereits mehr als 1.000 Schuldnerunternehmen abwickeln bzw. weiterführen. Über branchenspezifische Erfahrungen verfügen wir in der Automobilzuliederindustrie, im Baugewerbe, bei Dienstleistungen, im verarbeitenden Gewerbe sowie im Handel und Gastgewerbe.

Bessere Sanierungschancen durch eigenen Sanierungsfonds.

Sanierungsfonds

Um Unternehmen schneller und erfolgreicher aus der Insolvenz führen zu können, haben wir einen speziellen Sanierungsfonds ins Leben gerufen. Mit Hilfe dieses Fonds können wir dem zu sanierenden Betrieb schnell und unbürokratisch finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. So können zeitaufwendige Verhandlungen mit Banken über Massekredite entfallen, Gehälter weiterhin pünktlich gezahlt und Modernisierungsmaßnahmen zügig umgesetzt werden.

Nur durch den Sanierungsfonds und die kurzfristig gesicherte Liquidität haben wir in den letzten Jahren Betriebs-/Produktionsstillstände vermeiden können. Der Sanierungsfonds ist eine elementare Unterstützung zur Fortführung eines Betriebes, gerade in der Anfangsphase eines Insolvenzverfahrens. Dabei machen wir hinsichtlich der Bereitstellung der Liquidität keinen Unterschied, ob es sich um ein Einzelunternehmen, Klein-, Mittel- oder Großunternehmen handelt. Wichtig ist allein der Erhalt des Unternehmens. Die Sicherung der Betriebsfortführung ist die elementare Grundlage für eine dauerhafte Sanierung des Betriebes.
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Einfach Informationen zu Insolvenzverfahren abrufen.

Gläubiger-Informations-System (GIS)

In der Datenbank des Gläubiger-Informations-Systems (GIS) können Sie einfach und schnell Informationen zu Regelinsolvenz- und Nachlassinsolvenzverfahren abrufen. Im GIS finden Sie auch Ihr eigenes Prüfungsergebnis.

Sollten Sie das Insolvenzverfahren nicht finden, benutzen Sie bitte diesen alternativen GIS-Zugang.

Das Wichtigste kurz beantwortet.

Häufig gestellte Fragen

Befindet sich ein Unternehmen in einer kritischen Situation oder steht die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bevor, dann stellen sich den Betroffenen zahlreiche Fragen. Antworten auf einige immer wieder an uns gestellte Fragen haben wir nachfolgend zusammengefasst.

In der Phase der vorläufigen Insolvenzverwaltung wird durch den vorläufigen Insolvenzverwalter die Insolvenzmasse gesichert. In diesem Stadium wird geprüft, ob ausreichend Masse vorhanden ist, um das Insolvenzverfahren zu eröffnen. Es wird ein Gutachten bzw. ein Bericht gefertigt und dem zuständigen Amtsgericht vorgelegt. Forderungen können in dieser Phase noch nicht angemeldet werden.

Durch den Insolvenzverwalter werden alle ihm bekannten Gläubiger angeschrieben und über die Eröffnung mit Übersendung des Eröffnungsbeschlusses informiert. Darüber hinaus veröffentlicht das Amtsgericht alle Bekanntmachungen, die das jeweilige Insolvenzverfahren betreffen, über die Internetadresse www.insolvenzbekanntmachungen.de.

Forderungen können erst mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens angemeldet werden. Nach Eröffnung werden die Gläubiger durch den Insolvenzverwalter informiert und zur Einreichung der Forderungsanmeldung aufgefordert.

Die Anmeldung muss in schriftlicher Form beim Insolvenzverwalter und in doppelter Ausfertigung eingereicht werden. Das Anmeldeformular sowie ein Merkblatt werden dem Gläubiger mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens übersandt oder können auf unserer Webseite heruntergeladen werden. Die Anmeldung muss innerhalb der angegebenen Anmeldefrist erfolgen. Auf dem Merkblatt sind alle für die Anmeldung wichtigen Punkte aufgeführt. Hierbei ist auf vollständige Angaben und das Beifügen der anspruchsbegründenden Unterlagen in Kopie zu achten.

Nach Abhaltung des Prüfungstermins erhalten alle Gläubiger durch den Insolvenzverwalter eine persönliche PIN-Nr. Mit dieser können die Prüfungsergebnisse über das Gläubigerinformationssystem GIS (unter Menüpunkt Insolvenzverwaltung) eingesehen werden. Gläubiger mit bestrittenen Forderungen erhalten zusätzlich durch das zuständige Amtsgericht das entsprechende Tabellenblatt.

Wenn Ihre Forderungen ganz oder teilweise bestritten wurden, können Sie den Grund des Bestreitens dem Tabellenblatt Spalte (10) „Bemerkungen“ entnehmen. Sollte der Grund in fehlenden Unterlagen liegen, so sind diese beim Insolvenzverwalter einzureichen. Sämtlicher Schriftverkehr hierüber wird ausschließlich mit dem Insolvenzverwalter geführt. Nach Vorlage der Unterlagen und Klärung werden die Forderungen nochmals geprüft und Sie entsprechend informiert.

Sobald der Schlussbericht beim Amtsgericht eingereicht wurde und der Schlusstermin stattgefunden hat, werden alle Gläubiger über den Verfahrensabschluss automatisch durch den Insolvenzverwalter informiert. Hier erfahren Sie auch, ob auf Ihre angemeldeten Forderungen eine Quote entfällt. Sobald der Einstellungsbeschluss vorliegt, wird auch dieser an die Gläubiger übersandt.

Es gibt etwas, worüber Sie mit uns sprechen möchten? Wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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+49 (0)361 73065-0

info@rombach-rechtsanwaelte.de

Hirschlachufer 11 | D-99084 Erfurt