Foto aus der Kanzlei ROMBACH - Rechtsanwälte | Insolvenzverwalter (Seite "Aktuelles")

Standort gesichert: Investor über­nimmt R & N Kabeltechnik Jena und führt Geschäfts­betrieb fort

Erfurt / Jena, 13. Juli 2026. Auf Antrag der R & N Kabeltechnik Jena GmbH eröffnete das Amtsgericht Gera zum 01. Juni 2026 das Insolvenz­verfahren über das Vermögen des Unternehmens. Rechts­anwalt Rolf Rombach, Gründer und Partner der Kanzlei ROMBACH Rechtsanwälte | Insolvenz­verwalter, wurde zum Insolvenz­verwalter bestellt. Der Geschäfts­betrieb wurde seit der Eröffnung des Verfahrens ohne Unter­brechung fortgeführt.

Mit der erfolg­reichen Akquisition eines Übernahme­interessenten aus Bayern fand das Insolvenz­verfahren eine positive Wendung: Der Geschäfts­betrieb des auf Kabel­konfek­tionierung und Bau­gruppen­montage spezia­lisierten Unter­nehmens wurde zum 01. Juli 2026 auf die neu gegründete R&N cable solutions GmbH des branche­nnahen Unternehmers Norbert Pylipp übertragen. Sämtliche Arbeits­plätze am Jenaer Standort in der Göschwitzer Straße sind mit dieser Übernahme lang­fristig gesichert.

Kundenstruktur als entscheidender Erfolgsfaktor

Die seit 1995 in Jena ansässige R & N Kabeltechnik GmbH hat sich als verläss­licher Partner für hoch­wertige Kabel­konfektions­lösungen in anspruchs­vollen Branchen etabliert. Das Unternehmen verfügte damit über eine solide operative Kundenbasis – und genau diese gefestigte Kunden­struktur erwies sich im Verfahren als zentraler Wert für den Investor.

Federführend bei der Betriebs­fortführung und den Gesprächen mit dem Übernahme­interessenten und späteren Investor war Eric Rombach (Bachelor of Laws LL.B.), ROMBACH Rechtsanwälte | Insolvenz­verwalter, der das Verfahren mit persönlichem Einsatz und intensivem Zeit­aufwand zum Erfolg geführt hat.

Kontinuierliche Kunden­kommunikation als Schlüssel zur Lösung

Als weiterer Schlüssel für den positiven Ausgang des Insolvenz­verfahrens erwies sich die enge und transparente Kommuni­kation mit den Kunden während des gesamten Verfahrens. 

Sie hat sich nicht nur als eine flankierende Maßnahme, sondern als Grundlage für die gefundene Lösung heraus­gestellt. Damit konnte das Vertrauen in den Fort­bestand des Unternehmens erhalten und letztlich eine tragfähige Investoren­lösung ermöglicht werden.

„Auch dank der sehr guten Zusammen­arbeit mit den Mitarbeitenden - allen voran Herrn Klaus als Produktions­leiter - konnten wir uns schnellst­möglich einen Überblick verschaf­fen. So gelang es durch Änderungen im Personal­bereich, die "Kernmannschaft" im Unternehmen zu halten. Letztlich war es dieses Zusammen­spiel aller Verfahrens­beteiligten, mit dem das Unter­nehmen gerettet werden konnte“, resümiert Eric Rombach (Bachelor of Laws LL.B.) zufrieden.
 

Pressemitteilung herunterladen