Das insolvente Unternehmen Gößnitzer Stahlrohrmöbel wurde durch die GSM - Sella GmbH übernommen

Der Betrieb wurde aus der Insolvenz heraus durch die GSM - Sella GmbH übernommen und wird nunmehr fortgeführt. Das war zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung nicht abzusehen. Das Unternehmen wurde durch den Mutterkonzern Stechert monatelang „ausgeblutet“. Es wurden keine Löhne gezahlt, erfolgte kein Wareneinkauf, keine Produktion - und das über Monate. Der Insolvenzantrag war die logische Konsequenz. Zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung haben selbst die größten Optimisten nicht an eine Wiederbelebung der Produktion geglaubt.

Die Bundeswehr war der größte Kunde der Gößnitzer Stahlrohrmöbel GmbH mit einem Auftragsvolumen von 3 Mio € und wollte ursprünglich alle Aufträge stornieren. Dem Insolvenzverwalter Rolf Rombach und seinem Team ist es nach langen Verhandlungen gelungen, einen Großauftrag der Bundeswehr in Höhe von einer Million EURO zurückzuholen. Der Vertrieb im Unternehmen wird neu aufgezogen, alte Kontakte und Netzwerke werden wieder aktiviert.

Mittlerweile wurde ein Teil des Auftrages bereits an die Bundeswehr ausgeliefert. Zu verdanken ist dies auch dem Zusammenhalt der Belegschaft des Unternehmens. Einige Mitarbeiter hatten bereits neue Jobs gefunden, als sie hörten, dass es mit der Produktion weitergeht, kamen sie sofort zurück.

Die GSM - Sella plant in den nächsten Jahren eine Aufstockung auf 100 Mitarbeiter, sowie einen Umsatz von 14 - 15 Millionen Euro. Ab September soll die Lehrausbildung beginnen.

 


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