FAQ - Häufig gestellte Fragen

Befindet sich ein Unternehmen in einer kritischen Situation oder steht die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bevor, dann stellen sich den Betroffenen zahlreiche Fragen. Antworten auf einige immer wieder an uns gestellte Fragen haben wir auch dieser Seite zusammengefasst.

In der Phase der vorläufigen Insolvenzverwaltung wird durch den vorläufigen Insolvenzverwalter die Insolvenzmasse gesichert. In diesem Stadium wird geprüft, ob ausreichend Masse vorhanden ist, um das Insolvenzverfahren zu eröffnen. Es wird ein Gutachten bzw. ein Bericht gefertigt und dem zuständigen Amtsgericht vorgelegt. Forderungen können in dieser Phase noch nicht angemeldet werden.

Durch den Insolvenzverwalter werden alle ihm bekannten Gläubiger angeschrieben und über die Eröffnung mit Übersendung des Eröffnungsbeschlusses informiert. Darüber hinaus veröffentlicht das Amtsgericht alle Bekanntmachungen, die das jeweilige Insolvenzverfahren betreffen, über die Internetadresse www.insolvenzbekanntmachungen.de 

Forderungen können erst mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens angemeldet werden. Nach Eröffnung werden die Gläubiger durch den Insolvenzverwalter informiert und zur Einreichung der Forderungsanmeldung aufgefordert.

Die Anmeldung muss in schriftlicher Form beim Insolvenzverwalter und in doppelter Ausfertigung eingereicht werden. Das Anmeldeformular sowie ein entsprechendes Merkblatt werden dem Gläubiger mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens übersandt oder können auf der Homepage heruntergeladen werden. Die Anmeldung muss innerhalb der angegebenen Anmeldefrist erfolgen. Auf dem Merkblatt sind alle für die Anmeldung wichtigen Punkte aufgeführt. Hierbei ist auf vollständige Angaben und das Beifügen der anspruchsbegründenden Unterlagen in Kopie zu achten.

Nach Abhaltung des Prüfungstermins erhalten alle Gläubiger durch den Insolvenzverwalter eine persönliche PIN-Nr.  Mit dieser können die Prüfungsergebnisse über das Gläubigerinformationssystem GIS (unter Menüpunkt Insolvenzverwaltung) eingesehen werden. Gläubiger mit bestrittenen Forderungen erhalten zusätzlich durch das zuständige Amtsgericht das entsprechende Tabellenblatt.

 

 

Wenn Ihre Forderungen ganz oder teilweise bestritten wurden, können Sie den Grund des Bestreitens dem Tabellenblatt Spalte (10) „Bemerkungen“ entnehmen. Sollte der Grund in fehlenden Unterlagen liegen, so sind diese beim Insolvenzverwalter einzureichen. Sämtlicher Schriftverkehr hierüber wird ausschließlich mit dem Insolvenzverwalter geführt. Nach Vorlage der Unterlagen und Klärung werden die Forderungen nochmals geprüft und Sie entsprechend informiert.

Sobald der Schlussbericht beim Amtsgericht eingereicht wurde und der Schlusstermin stattgefunden hat, werden alle Gläubiger über den Verfahrensabschluß automatisch durch den Insolvenzverwalter informiert. Hier erfahren Sie auch, ob auf Ihre angemeldeten Forderungen eine Quote entfällt. Sobald der Einstellungsbeschluß vorliegt wird auch dieser an die Gläubiger übersandt.

und immer mit dem Blick für Ihre Interessen.

Kompetent. Engagiert. Beständig.

ROMBACH - Rechtsanwälte | Insolvenzverwalter

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